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Bericht vom internationales JÅK-Treffen

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TreffenKopenhagen1Unser Gesellschafter Christof Weisenbacher von der o/ZB-Karlsruhe war Anfang Mai 2013 beim internationalen Treffen von Organisationen und Initiativen, die wie wir ihre Mitglieder unterstützen, in Kopenhagen. Hier ein kurzer Bericht über das Treffen.

Die Begegnung mit ca. 30 Interessierten und Aktiven aus den Niederlanden, Schweden, Dänemark, Spanien, Italien, Kanada, Kenia u.a. war eine spannende und inspirierende Erfahrung zugleich. Das Treffen, das von den Organisationen in Dänemark und Schweden organisiert wurde, war geprägt von einem herzlichen, sehr offenen und aufgeschlossenen Umgang miteinander. Für mich als jemand, der sich noch nicht sooo lange mit diesen Ideen beschäftigt, waren die verschiedenen Ansätze sehr interessant.

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Da gibt es die sehr jungen Organisationen in Italien und Kanada, welche die große Herausforderung auf sich nehmen und eine richtige Bank gründen wollen, um zinslos Geld zu verleihen, mit allen (finanz-)rechtlichen Hürden, die dies impliziert.
Dann die seit Jahrzehnten etablierten Mitglieds-Banken und -Organisationen in Schweden und Dänemark, die mit über 30.000 Mitgliedern vor ähnlichen juristischen aber auch anderen organisatorischen und kommunikativen Herausforderungen stehen.
Ein bisschen zwischen den Stühlen saßen die jungen engagierten Spanier, die auch zinslos sparen und leihen wollen, und von ihren Schwierigkeiten erzählten, welche die spanischen Gesetzbücher ihnen vorgeben.
Schließlich erläuterten die Holländer, die Kenianerin und die Deutschen ihre pragmatisch funktionierenden Organisationen und Ideen, wie die der o/ZB, für die Realisierung zinsloser Hilfen untereinander.

Das Treffen hat gezeigt: der gemeinsame Erfahrungsaustausch und die Vernetzung sind wichtig, um neue Ideen entstehen zu lassen und voneinander zu wissen. Nur wenn wir voneinander wissen, können wir miteinander diskutieren und uns überlegen, wie wir die Zukunft gestalten. Insofern war das Treffen auch eine gute Gelegenheit, mit Gleichgesinnten über die Situation in den verschiedenen Ländern zu sprechen und über Politik/Finanzsystem im Allgemeinen. Ich glaube es ist E.F. Schumacher, auf den das Zitat zurückgeht „Es ist immer nur eine kleine Gruppe an Menschen, die sich ihrer Freiheit doch bedient". In diesem Sinne ist es wichtig, die Idee zu streuen und zu internationalisieren, damit aus den wenigen Menschen immer mehr werden.

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